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Ihre beiden LINKE Stadträte:

 

 

Liebe Göppingerinnen und Göppinger,

 

diese Stadt, dieser Landkreis ist meine Heimat. Hier bin ich 1959 als Kind einer alteingesessenen Göppinger Familie geboren. Bis zum Antritt meines Theologie- und Psychologie-Studiums wuchs ich in der Stauferstadt Göppingen auf. Ich war engagiert in Vereinen. 2008 zog es mich nach vielen beruflichen und persönlichen Lebensstationen, die nicht immer nur Highlights hervorbrachten, sondern sowohl von gesundheitlichen und wirtschaftlichen Tiefschlägen geprägt waren, wieder zurück nach Göppingen. Im Juni 2009 wurde ich als Stadtrat gewählt und sehe mich seitdem als soziales Gewissen und Anwalt der Bürger_Innen im Gemeinderat. Göppingen ist liebenswert und attraktiv – aber auch eine Stadt mit sozialen Verwerfungen und großen Herausforderungen für die Zukunft. Meinem Verantwortungsbewusstsein und der Tatsache, dass die neoliberalen Kräfte in der Stadt sich gegenseitig unterstützen und Inhalte nicht mehr zählen, war es geschuldet, dass ich mich erneut zur Wahl als Stadtrat in Göppingen stellte und Spitzenkandidat meiner Partei zur Kreis- & Regionalwahl war.

 

Am 25. Mai haben Sie unmittelbar darauf Einfluss genommen, wie sich Ihre Stadt in den nächsten 5 Jahren politisch weiterentwickelt. Es lag in Ihrer Hand zu entscheiden, ob Göppingen sich zu einer sozialen und weltoffenen Stadt entwickelt, die für alle hier wohnenden Menschen ein lebens- und liebenswerter Ort ist.

Sie bestimmten darüber mit, ob wir gemeinsam den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken, die Mitbestimmungsmöglichkeiten ihrer Mitbürger_Innen weiterentwickeln und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Zukunft zu nutzen verstehen. Sie bestimmten darüber mit, ob die Leistungen der kommunalen Einrichtungen für alle bezahlbar bleiben und ob der notwendige ökologische Umbau unserer Stadt verbunden wird mit einer Politik der sozialen Gerechtigkeit. "Unbeugsam, hartnäckig, konsequent und links sozial" werde ich nach unserem großen Wahlerfolg auch weiter für Sie diesem Anspruch mit meinem Kollegen Philipp Siemer gerecht werden.

 

Am 22.3.2014 schrieb die Suttgarter Zeitung:

- Mehr Rechte für Einzelkämpfer Stähle -

Göppingen: Zu vorgerückter Stunde und ohne Diskussion hat der Göppinger Gemeinderat einen Katalog von Änderungen für seine Geschäftsordnung beschlossen, der insbesondere die Rechte von fraktionslosen Stadträten stärkt. Damit endet ein jahrelanger Streit, der 2009 mit dem Einzug des Linken Christian Stähle in den Gemeinderat begonnen hatte. Immer wieder hatte sich Stähle beim Regierungspräsidium beklagt, er werde durch die Geschäftsordnung diskriminiert. .... „Ich bin dem Regierungspräsidium dankbar, dass es sanften Druck ausgeübt hat“, sagte Stähle gegenüber der StZ. .... ein Sprecher des Regierungspräsidiums sagte, seine Behörde habe keinen Druck ausgeübt. „Wir beraten die Gemeinden bloß.“ Im Beschlussantrag räumt der Oberbürgermeister Guido Till (CDU) jedoch ein, dass eine Neuregelung nötig sei, weil die bisherige Geschäftsordnung der landesweiten Gemeindeordnung in diesen Punkten widerspreche.

 

Stuttgarter Zeitung Kommentar 22.03.2014

E.Wein:  - Später Sieg für Christian Stähle -

Göppingen - Für seine unzähligen Eingaben beim Regierungspräsidium ist der Göppinger Linken-Stadtrat Christian Stähle viel gerügt worden. Genüsslich verlas der Oberbürgermeister Guido Till in solchen Fällen die Stellung- nahmen, in denen die Aufsichtsbehörde Stähles Beschwerden zurückwies, war es aber keineswegs immer so eindeutig. Wenn jetzt die Geschäftsordnung des Gemeinderats in etlichen Punkten an die Vorgaben der Gemeindeordnung des Landes angepasst wird und dabei die Rechte von Einzelstadträten gestärkt werden, dann dürfte sanfter Druck aus dem Regierungspräsidium eine entscheidende Rolle gespielt haben. Kurz vor dem Ablauf der Legislaturperiode hat Stähle einen späten Sieg errungen.

 

Meine Partei und ich sind für Sie liebe Bürger_Innen gerade im Alltag und nicht nur für den Wahltag da! Sie liesen sich nicht mit unterschiedsloser Politik der neoliberalen »Einheitsköpfe fremdbestimmen«. Sie entschieden Sie sich am 25. Mai meine Partei und mich deutlicher als von uns erträumt zu stärken.

 

Alle Parteien bis auf die GRÜNEN und DIE LINKE haben an Stimmen und Sitzen verloren. Die Grünen gewannen 0.7 Prozent hinzu. DIE LINKE. hat sich mit 4,4 Prozent knapp verdoppelt und entsendet nun zusätzlich mit Philipp Siemer den jüngsten Stadtrat im Göppinger Gemeinderat.

 

Darauf dürfen Sie und wir stolz sein und uns freuen.

 

Philipp und ich danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen und versprechen Ihnen um Ihretwillen für ein sozialeres und gerechteres Göppingen zu kämpfen.

 

          Es grüßt Sie

Christian Stähle (KrR/StR)

     Fraktionsvorsitzender





Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Genossinnen und Genossen,


mein Name ist Philipp Siemer. Ich bin am 5.1.1992 in Schwäbisch Gmünd geboren und lebe seit 2000 in Ursenwang, zuvor lebte ich in der Nachbargemeinde Schlat.

Seit 2009 engagiere ich mich in der Partei DIE LINKE. Nachdem ich bis 2010 das Hohenstaufengymnasium in Göppingen besuchte, bin ich für 3 Jahre in den Landkreis Emmendingen gezogen, um meiner Ausbildung zum Physiotherapeuten nachzugehen. Nach bestandenem Examen lebe und arbeite ich seit Oktober 2013 nun wieder im Landkreis Göppingen, in Ursenwang.


In Emmendingen wurde ich erstmals politisch aktiv und engagierte mich dort im Kreisvorstand der LINKEN und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern um ein neues politisches Denken, das Vorurteile hinter sich lässt und Politik wieder zu einem Teil der Lebenswelt der "normalen" Menschen macht.

Hierbei orientiere ich mich gerne an den Siegesparolen der großen französischen Revolution: "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".

Durch die Verwerfungen der Globalisierung scheint es mir angebracht unsere Gesellschaft zu hinterfragen und nicht davor zurückzuschrecken, neue Wegen zu gehen und zu denken, in Bezug auf die Frage, wie wir leben wollen: Sowohl wirtschaftlich, wie auch in Fragen der politischen Mitbestimmung und unserer sozialen Verantwortung gegenüber Andersdenkenden und Menschen, die im Hamsterrad der Moderne nicht mehr mithalten können.

Das fängt im Kleinen an: Mitbestimmung der BürgerInnen im Kreis und den Gemeinden, Förderung von interkulturellem Austausch, Mitbestimmung in den Betrieben, Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen und objektive Berichterstattung in lokalen Medien.

Nicht zuletzt bietet sich auf lokaler Ebene die Möglichkeit, gemeinsam über den Tellerrand hinauszuschauen und sich eine Meinung über Entwicklungen zu machen, die die Welt im Kleinen wie im Großen bewegt:

Krieg und Frieden, Macht und deren Missbrauch, sowie eine gerechte Verteilung der im Überfluss vorhandenen Genussmittel dieser Welt.


Bei der Kommunalwahl 2014 kandidierte ich auf Liste der Partei DIE LINKE. zum Göppinger Gemeinderat. Nach der Kommunalwahl 2014 und dem Wahlerfolg der Partei DIE LINKE. übertrug mir die Fraktion LINKE & PIRATEN (LiPi) das Mandat im Bezirksbeirat Holzheim.

Seit Herbst 2014 sitze ich im Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. im Landkreis Göppingen & Geislingen. Dort bin ich Jugendpolitischer Sprecher der Partei.

Für die Jugendorganisation der Partei DIE LINKE., Linksjugend[solid] bin ich Kreissprecher.

Seit Ende 2014 bin ich außerdem Mitglied bei Verdi.

Nachdem meine Genossin Hüsnüye Yalcincaya aus gesundheitlichen Gründen ihr Stadtratsmandat niederlegte und Grit Edtmaier auf Grund der Übernahme eines Funktionärsamtes ihres Ehemannes, Thomas Edtmaier, im Herbst 2014 als Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. Göppingen & Geislingen, sowie ihrer beruflich neuen zusätzlichen Aufgaben auf das Nachrücken ins Stadtparlament verzichtete hatte, war ich auf Grund meines Stimmenergebnisses der nächste, der die Möglichkeit hatte, nachzurücken.

Gerne habe ich die Herausforderung angenommen und bin nun seit Donnerstag, den 18. Dezember 2014 vereidigter Stadtrat der großen Kreisstadt Göppingen.


Mit sozialistischen Grüßen

    Philipp Siemer (StR)