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Der Kandidat

Konstantinos Katevas

"Die Jugend kann und will Verantwortung übernehmen!"


Wahlprüfsteine

(zum Aufrufen bitte in die jeweilige Zeile klicken)

Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft

Deutscher Mieterbund Esslingen-Göppingen


 

Termine


Sonntag, 6. August (9 Uhr)
Im Gespräch bei Radio Fips
Kreismedienzentrum Göppingen
Eberhardstraße 22

Sonntag, 3. September (9 Uhr)
Im Gespräch bei Radio Fips
Kreismedienzentrum Göppingen
Eberhardstraße 22

Mittwoch, 6. September (13 Uhr)
Podiumsdiskussion 'Viadukt'
Hilfen für psychisch Kranke e.V.
Ort: derzeit keine Information verfügbar

Mittwoch, 6. September (10 Uhr)
Öffentliche Fragestunde
Bildungszentrum der Lebenshilfe
Göppingen

Freitag, 8. September (19:30 Uhr)
Podiumsdiskussion
Gewerbeverein Gruibingen
Gasthof "Krone", Gruibingen

Montag, 11. September (10 Uhr)
Parlamentarisches Weißwurstfrühstück
DEHOGA Kreisstelle Göppingen
Gasthof "Andechser"
Schillerplatz 6, Göppingen

Mittwoch, 13. September (19 Uhr)
Podiumsdiskussion der NWZ
Altes E-Werk
Mörikestraße 18, Göppingen

Donnerstag, 14. September (20 Uhr)
Podiumsdiskussion
Kreisbauernverband
Gasthof "Löwen", Bad Boll



An den drei Freitagen/Samstagen im September vor der Wahl bin ich in den verschiedenen Gemeinden des Landkreises unterwegs. Halten Sie die Augen offen und kommen Sie auf ein Gespräch vorbei - ich würde mich freuen!


(genauere Angaben folgen)


Video des Jugendgemeinderats Geislingen



14.01.2017

PRESSEMITTEILUNG:

DIE LINKE. im Landkreis Göppingen geht zur Bundestagswahl mit Konstantinos Katevas ins Rennen!

Gestern Abend fand der Kreisparteitag der LINKEN zur Nominierung des Kandidaten zur Bundestagswahl für den Landkreis Göppingen in der Vereinsgaststätte "Wilder Schwob" des TV Jahn statt. Obwohl die schlechten Witterungsverhältnisse einige Mitglieder des großen Flächenkreises abhielten, eine Fahrt nach Göppingen zu wagen, war die Stimmung unter den Genoss_innen gut. Das gemütlich gestaltete Nebenzimmer und vor allem die hervorragende Küche taten da ihr Übriges.

So konnte sich der junge Kandidat in einer gut gelaunten und entspannten Atmosphäre vorstellen. Mit dem Kandidatenvorschlag des Kreisvorstandes setzt die Kreis-LINKE ihre Strategie konsequent fort, die Verantwortlichen im Kreis und auch die Kandidat_innen für Mandate kontinuierlich zu verjüngen:

"Wir sind eine in die Zukunft gerichtete Partei, die auf bewährte Funktionäre und Mandatsträger setzen kann und dabei nicht aus dem Auge verliert, mit jungen Nachwuchspolitiker_innen die Stärke der Partei auch für die nächsten Jahre zu sichern", stellt der Kreisvorsitzende Thomas Edtmaier gleich zu Beginn der Versammlung fest.

 

Der Wunschkandidat des Vorstandes, Konstantinos Katevas wurde zwar nicht in Göppingen geboren:
"aber trotzdem ist Göppingen meine Heimatstadt. Ich bin mit meinen Eltern aus Griechenland hergezogen, als ich 4 Jahre alt war. Wir haben ein Jahr lang in einer Wohnung über dem El Somrero – damals noch unter dem Namen Parthenon bekannt – gewohnt. Ich ging in Eschenbach in den Kindergarten, im Stauferpark in die Grundschule und mein Abitur machte ich schließlich im Hohenstaufen-Gymnasium hier in Göppingen. Auch wenn ich zurzeit in Tübingen Bioinformatik studiere, so bin ich im Herzen ein Göppinger."
begann der 23-jährige Nachwuchspolitiker seine Bewerbungsrede.

 

Katevas ist nicht nur Mitglied bei der LINKEN, sondern gehört auch der Syriza an und ist Mitglied bei attac

Zu seinen Beweggründen sich in die Politik einzumischen gab er u.a. an:
"Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich berechtigterweise, wie ich darauf komme, mich als Kandidat für die Bundestagswahl dieses Jahr im September zu bewerben. In den letzten 2-3 Jahren habe ich zunehmend über meine Eltern die schwierige Situation in der Kommunalpolitik in Göppingen mitbekommen. Natürlich ist mir aber auch als Schüler und Student immer mehr aufgefallen, wie unser Schulsystem alles andere als gerecht zu bezeichnen ist. Hier in Göppingen, Land, Bund und in der Welt läuft so viel schief, dass sich junge Menschen einmischen müssen!"

Auf die Außenpolitik anspielend, die er mit großer Sorge verfolgt, stellte er fest: "Natürlich ist auch an mir letztes Jahr der unsägliche Wahlkampf in Amerika nicht vorbeigegangen. Leider wurde mein Wunschkandidat Bernie Sanders von Clinton aus dem Rennen geworfen, was zu einer Wahl zwischen Leid und Elend geführt hat. Trump und seine Mannschaft sind auf jeden Fall ein Garant dafür, dass noch mehr Leid und Elend ab dem 20. Jan. weltweit eintreten kann."

Doch gerade als Europäer, Konstantinos Katevas ist auch Mitglied der Europäischen LINKEN, deren Vorsitzender kürzlich Gregor Gysi wurde, und Deutscher mit griechischem Migrationshintergrund hob dieser dann mit energischem Tonfall hervor: "Wir müssen allerdings nicht in die Staaten schauen, um leidvoll erkennen zu müssen, dass Rechtspopulismus und Faschismus auch hier auf dem Vormarsch sind. Pegida, AfD, NSU oder hier in Göppingen die Autonomen Nationalisten sind ein Beweis dafür, dass sich braunes Gedankengut nach wie vor überall einnisten kann. Mit Entsetzen habe ich auch in Tübingen mitbekommen, dass die Organisation der Dritte Weg erneut versucht, als Nachfolge-Organisation der Autonomen Nationalisten hier in Göppingen, Fuß zu fassen. Dem müssen DIE LINKE und auch außerparlamentarische Bewegungen massiv entgegentreten."

Der junge Faurndauer, der unter der Woche bei seiner Freundin in Tübingen zum Studium lebt, hat natürlich nicht nur Politik als Hobby: "Ich bin Esports-Kommentator. Das kann man sich so vorstellen wie ein Kommentator im Fuß- oder Basketball, nur, dass ich eben Videospiel-Turniere untermale. Unter anderem habe ich letztes Wochenende auch die Weltmeisterschaft in Smite für den deutschen Kanal von Hi-Rez Studios kommentiert, aber wurde auch schon nach Leipzig, Berlin und Luxemburg für Events eingeladen. Kriegsspiele kommentiere ich nicht!"

 

Bescheiden und selbstkritisch merkte er an: "Natürlich ist mir klar, dass ich noch kein Vollblutpolitiker bin und noch sehr viel zu lernen habe. Deswegen werde ich auch die gesamten Schulungsangebote der Landespartei für Kandidaten nutzen. Ich muss mich mit so wichtigen Themen wie Hartz IV, gerechte Rente, gleicher Lohn für Männer und Frauen, Bildungsgerechtigkeit, Integration und Migrationspolitik, Friedenspolitik, Umweltfragen, und so weiter noch detaillierter befassen."

Seine Bitte um Unterstützung seiner Kandidatur bei den Genoss_innen unterstrich er zum Abschluß seiner Rede mit dem Ausspruch: "Die Jugend kann und will Verantwortung übernehmen!"

 

Der Kreisvorsitzende, Kreis- & Stadtrat Christian Stähle gratulierte ihm zufrieden, nachdem Konstantinos Katevas ohne Enthaltungen und Gegenstimmen gewählt wurde:

"Ich kann als älterer Genosse glücklich und stolz sein, dass die Idee einer sozialeren, gerechteren, friedlichen und Faschismus/Rassismus freien Welt von jungen Menschen weiter verfolgt wird. Wir stellen im Göppinger Stadtrat mit Philipp Siemer den jüngsten Mandatsträger in dieser Legislatur. Dann ist doch auch stringent, wenn der jüngste Bundestagskandidat im Kreis auch von der Partei DIE LINKE kommt."


Der Co-Vorsitzende Thomas Edtmaier, der ebenfalls einstimmig als Ersatzkandidat gewählt wurde, bekräftigte bei seiner Gratulation an Konstantinos Katevas unter Beifall der Genoss_innen: "Unsere Partei und ich werden Dich Konstantinos tatkräftig im Wahlkampf unterstützen, dass Du für DIE LINKE im Kreis ein gutes Ergebnis erzielen kannst!"


Göppingen, den 14.1.2017

            René Niess
  Medienpolitischer Sprecher
des Kreisverbandes DIE LINKE




Rede bei der Nominierungsveranstaltung


Liebe Genossinnen, liebe Genossen,


natürlich muss ich zugeben, dass ich vor dem heutigen Abend aufgeregt war.

Erstmal möchte ich mich für den netten Empfang bedanken. Die meisten von Euch kennen mich ja schließlich nicht.
Deshalb würde ich zunächst ein wenig über mein bisheriges, 23-jähriges Leben sprechen wollen. Inzwischen ist es bekannt, dass mein Name Konstantinos Katevas ist, womit viele bestimmt auch an meinen Vater, Pakis Katevas, den Besitzer vom Rock Café, denken.
Insofern auch interessant, weil ich natürlich auch der Sohn meiner Eltern bin, die ganz sicher weder in Griechenland, noch hier in Deutschland unpolitisch waren und sind. Doch nun zu mir:

Ich wurde zwar nicht in Göppingen geboren, aber trotzdem ist Göppingen meine Heimatstadt. Ich bin mit meinen Eltern hergezogen, als ich 4 Jahre alt war. Wir haben ein Jahr lang in einer Wohnung über dem El Somrero – damals noch unter dem Namen Parthenon bekannt – gewohnt. Ich ging in Eschenbach in den Kindergarten, im Stauferpark in die Grundschule und mein Abitur machte ich schließlich im Hohenstaufen-Gymnasium hier in Göppingen.

Auch wenn ich zurzeit in Tübingen Bioinformatik studiere, so bin ich im Herzen ein Göppinger.

 

Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich berechtigterweise, wie ich darauf komme, mich als Kandidat für die Bundestagswahl dieses Jahr im September zu bewerben. Der Genosse Stähle ist da sicherlich nicht ganz unschuldig. In den letzten 2-3 Jahren habe ich zunehmend über meine Eltern die schwierige Situation in der Kommunalpolitik in Göppingen mitbekommen.

Natürlich ist mir aber auch als Schüler und Student immer mehr aufgefallen, wie unser Schulsystem alles andere als gerecht zu bezeichnen ist.

Besonders deutlich wurde mir das durch meine Freundin vor Augen geführt. Trotz des BAföG-Systems gibt es immer noch genug Ungerechtigkeiten und Hürden, die es Menschen mit weniger Einkommen schwierig machen, ihren Kindern eine gute Ausbildung oder gar ein Studium zu ermöglichen. Meine Freundin zum Beispiel wollte studieren, doch die finanziellen Mittel ihrer Eltern reichten nicht dazu aus, weil sie für eine vernünftige Unterstützung doch noch zu reich waren.

 

Meine politischen Interessen beschränken sich selbstverständlich nicht nur auf das Schulsystem. Der unsägliche Wahlkampf in Amerika letztes Jahr ist nicht an mir vorbeigegangen.
Leider wurde mein Wunschkandidat Bernie Sanders von Clinton aus dem Rennen geworfen, was zu einer Wahl zwischen Leid und Elend geführt hat. Trump und seine Mannschaft sind auf jeden Fall ein Garant dafür, dass Leid und Elend ab dem 20. eintreten können.

Wir müssen allerdings nicht in die Staaten schauen, um leidvoll erkennen zu müssen, dass Rechtspopulismus und Faschismus auch hier auf dem Vormarsch sind. Pegida, AfD, NSU, oder hier in Göppingen die Autonomen Nationalisten sind ein Beweis dafür, dass sich braunes Gedankengut nach wie vor überall einnisten kann. Mit Entsetzen habe ich auch in Tübingen mitbekommen, dass die Organisation der Dritte Weg erneut versucht, als Nachfolge-Organisation der Autonomen Nationalisten hier in Göppingen Fuß zu fassen. Dem müssen Die Linke und auch außerparlamentarische Bewegungen massiv entgegentreten.

 

Bevor ich weiter auf die Politik eingehe, möchte ich noch kurz über mein Hobby sprechen.
Ich bin Esports-Kommentator. Das kann man sich so vorstellen wie ein Kommentator im Fuß- oder Basketball, nur dass ich eben Videospiel-Turniere untermale. Unter anderem habe ich vor kurzem auch die Weltmeisterschaft in Smite für den deutschen Kanal von Hi-Rez Studios kommentiert, wurde aber auch schon nach Leipzig, Berlin und Luxemburg für Events eingeladen.
So könnt Ihr Euch vermutlich vorstellen, dass ich eine gewisse Affinität zu Internet und Social Media habe.

Ich möchte an dieser Stelle deshalb auch nicht verschweigen, dass ich eine gewisse Zeit lang stark mit den Piraten sympathisiert habe. Allerdings fehlt es ihnen an einer sozialen und ökologischen Ausrichtung. Insofern kam es mir einfacher vor, die Affinität zum Internet mit zu den Linken zu bringen, als anders herum.

Über meinen Vater habe ich zu Syriza gefunden, der allerdings ein stärkerer Anhänger von Varoufakis ist, als von Tsipras.

Aufgrund der Freundschaft zwischen meinen Eltern und Genosse Stähle kam ich immer öfters mit ihm ins Gespräch und musste feststellen, dass man auch als Einzelner oder auch als kleine Fraktion, wenn man hartnäckig ist, einiges erreichen kann. So bin ich im Sommer letzten Jahres in Die Linke eingetreten, da ich eigentlich vorhatte, mich spätestens zur Kommunalwahl aktiv in Göppingen einzumischen.

 

Was mir weiterhin an der Linken hier im Kreis gefallen hat, ist, dass die Kreis-Linke sehr stark auch auf die Jugend setzt. Bei der letzten Kommunalwahl waren die Genossen René, Philipp und Alexander junge Kandidaten und Philipp ist nun der jüngste Stadtrat im Göppinger Stadtparlament.

Bei der Landtagswahl hat René für Geislingen kandidiert und so wunderte es mich jetzt natürlich nicht, dass Christian mich gefragt hat, ob ich Lust hätte, für den Bundestag zu kandidieren. Seine Beweggründe habe ich verstanden. Es macht Sinn - wohl wissend, dass bei nur 5 Bundestagsabgeordneten der Linken aus Baden-Württemberg meine Chancen nicht gerade riesig sind, nach Berlin zu kommen - dennoch zu kandidieren. Es ist eine gute Möglichkeit, bereits jetzt meinen Bekanntheitsgrad zu steigern, um bei der nächsten Kommunalwahl gute Chancen zu haben.

 

Natürlich ist mir klar, dass ich noch kein Vollblutpolitiker bin und noch sehr viel zu lernen habe.
Deswegen werde ich auch die gesamten Schulungsangebote der Landespartei für Kandidaten nutzen. Durch die Genossen Edtmaier und Stähle hatte ich zum Beispiel schon meine ersten Briefings, aber das reicht natürlich noch lange nicht aus. Ich muss mich mit wichtigen Themen wie Hartz IV, gerechte Rente, gleicher Lohn für Männer und Frauen, Bildungsgerechtigkeit, Integration und Migrationspolitik, Friedenspolitik, Umweltfragen, und vielem weiteren detaillierter befassen. Allerdings hoffe ich, dass ich da auch auf Euch setzen kann, liebe Genossinnen und Genossen, dass Ihr mir aus Euren eigenen Erfahrungen und mit Eurem Wissen zur Hand geht. Deshalb werbe ich heute um Eure Stimme, auf dass Ihr mir die Möglichkeit gebt, Euch und Eure politischen Ziele im Bundestagswahlkampf würdig und engagiert zu vertreten, denn die Jugend kann und will auch Verantwortung übernehmen!